2012 - Johannes Menke

20. Januar 2012

Gastseminar Johannes Menke (Basel, Schola Cantorum Basel)

Scala, cadenza, movimento – Zur Theorie und Praxis des Partimentos im 18. und 19. Jahrhundert

Freitag, 20.1.2012, 10-13 Uhr
Brandhofgasse 21, Raum E.27


Parallel zum Aufkommen der laienorientierten "bürgerlichen Harmonielehre" lebt auch im 19. Jahrhundert die ständische Kompositionslehre des 18. Jahrhunderts fort, vor allem in der Tradition des neapolitanischen Partimento. Im Spielen von bezifferten und unbezifferten Bässen wurde auf integrative Weise Harmonik, Kontrapunkt, Melodiebildung und Formgebung vermittelt. Der Kurs möchte einige theoretische Grundlagen aufzeigen und die praktische Realisierung von Partimenti von Fenaroli bis Rheinberger (sic!) vorstellen.



Johannes Menke
, geb. 1972 in Nürnberg, Professor für Historische Satzlehre an der Schola Cantorum Basiliensis. Studium von Schulmusik, Oboe, Musiktheorie, Komposition und Germanistik in Freiburg. 2004 Promotion (Dr. phil.) an der TU Berlin mit einer Arbeit über Giacinto Scelsi. Lehrte 1999-2009 Musiktheorie an der Musikhochschule Freiburg, seit 2007 Historische Satzlehre an der Schola Cantorum Basiliensis. Verschiedene Herausgebertätigkeiten und zahlreiche Publikationen im Bereich der Musiktheorie. Seit 2008 Präsident der Gesellschaft für Musiktheorie (GMTH). 

 

Musiktheorie / Musikanalyse - Kunstuniversität Graz