Hans Zender: Grundlagen sinnlich denkenden Komponierens

16. Oktober 2006

Analysen zu "Chief Joseph" und "Fûrin no Kyô"
Seminar mit Hans Zender und Jörn Peter Hiekel

Texte zur Vorbereitung:

-Hans Zender: Die Sinne denken. Texte zur Musik 1975-2003, hrsg. von Jörn Peter Hiekel, Wiesbaden 2004.

Hans Zender

geboren 1936 in Wiesbaden, studierte Komposition, Klavier und Dirigieren an den Musikhochschulen Frankfurt und Freiburg. Bereits 1964 wurde er Chefdirigent der Bonner Oper. 1969 ging er als Generalmusikdirektor nach Kiel, bevor er 1972 für mehr als ein Jahrzehnt die Chefdirigentenstelle des Rundfunk-Sinfonie-Orchesters Saarbrücken übernahm. Von 1984 bis 1987 war er Generalmusikdirektor der Hamburgischen Staatsoper.
1988 übernahm Hans Zender die Professur für Komposition an der Frankfurter Musikhochschule. Seit 1999 ist er ständiger Gastdirigent und Mitglied der künstlerischen Leitung des SWR Sinfonieorchesters Baden-Baden und Freiburg.

Hans Zender dirigierte auf vielen internationalen Festivals wie Bayreuth, Wien, Salzburg, Berlin u.a.
Neben seiner Arbeit als Dirigent ist Hans Zender auch als Komponist bekannt geworden. Er schrieb Orchester- und Kammermusik sowie vokale Werke und Opern (Stephen Climax, 1979/84 und Don Quijote, 1989/94).

Er ist Mitglied der Akademie der Künste in Berlin und der Bayerischen Akademie der Schönen Künste in München.
Unter anderen Preisen erhielt Hans Zender 1997 den Goethe-Preis der Stadt Frankfurt. Im selben Jahr erschien eine Edition (17 CDs) bei CPO mit von ihm dirigierten Werken von der Klassik bis zur Moderne. Gesammelte Aufsätze Hans Zenders wurden unter den Titeln "Happy New Ears" und "Wir steigen niemals in denselben Fluss" (Herder, Freiburg) veröffentlicht.
2004 erschienen seine Texte zur Musik 1975-2003 unter dem Titel: "Die Sinne denken" (Breitkopf & Härtel, Wiesbaden).

Hans Zenders dritte Oper ("Chief Joseph") wurde im Juni 2005 an der Staatsoper Berlin uraufgeführt. 2005/06 war er Fellow des Wissenschaftskollegs Berlin und "Composer in Residence" beim Deutschen Symphonie-Orchester.

Musiktheorie / Musikanalyse - Kunstuniversität Graz