Wolfgang Suppan: Open Music: Computergestütztes Komponieren und Analysieren – Einführung

23.06.05

Gastseminar 12-15, 16-18 Uhr, IEM (Institut für Elektronische Musik und Akustik), Inffeldgasse 10/3, 8010 Graz

Wolfgang Suppan (Wien)
Open Music: Computergestütztes Komponieren und Analysieren – Einführung

Der Vortag setzt keine spezifischen Kenntnisse in Informatik oder Mathematik voraus und richtet sich vor allem an Komponisten und Musiktheoretiker.

Anhand der am Pariser IRCAM entwickelten Software "Open Music" soll gezeigt werden, wie kompositorische Ideen mit Hilfe des Computers umgesetzt werden können. Neben Beispielen von Xenakis, Ferneyhough, Lindberg, Kyburz u.a. - also Kompositionen deren Entstehung eng mit den Möglichkeiten des Computers verknüpft sind, - soll auch gezeigt werden, wie sich der Computer als praktisches Hilfsinstrument für die musikalische Analyse einsetzen lässt. Als Beispiel hierfür soll die 1. Klaviersonate von Salvatore Sciarrino vorgestellt werden.
 


Wolfgang Suppan

Geboren in Vöcklabruck. Zunächst Schlosserlehre. Studium an der Musikhochschule Wien: Tonsatz (Dietmar Schermann), Komposition (Dieter Kaufmann, Michael Jarrell); Kurse bei George Crumb, Paul-Heinz Dittrich, Klaus Huber. Seit 1996 Lehrauftrag für Musiktheorie und Komposition an der Musikhochschule Wien. 1994 Preisträger beim Casablanca Kompositionswettbewerb des musikprotokolls beim steirischen herbst/Graz; 1998/99 Stipendium der Akademie Schloß Solitude/Stuttgart; 2000 Förderungspreis der Stadt Wien; 2001 Staatsstipendium für Komponisten. Neben der intensiven Beschäftigung mit computerunterstützten Formen der Komposition (CAO) und Elektroakustischer Musik gilt Suppans Interesse spartenübergreifenden Projekten mit Film, Tanz und Literatur.

Musiktheorie / Musikanalyse - Kunstuniversität Graz